Honig Therme GRZ (auch für Melezitose Honig)

Artikelnummer: 1795

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Beschreibung

Honigfilteranlage inklusive Distanzring mit außenliegendem

Temperaturregler (abgewinkelt).

  • Zum Verflüssigen und Reinigen von Honig (auch Melezitose-Honig).
  • Funktion wie Melitherm
  • Fassungsvermögen von ca. 28kg.
  • Komplett mit Heizspirale mit außenliegendem Regler, Klärgefäß, Spannring, Siebtuch, Acrylabdeckung und Distanzring aus Edelstahl Lochblech.


Das zylindrische Gefäß mit Siebboden, Nylon-Seihtuch und Heizrost mit Thermostat wird einem Abfüllgerät aufgesetzt und der kandierte Honig eingefüllt.

Der verflüssigte Honig läuft sofort durch das Filtertuch.


Auch kleinere Mengen können für den Verkauf kurzfristig verflüssigt und gereinigt werden.

  • Alle Metallteile sind aus Edelstahl.
  • Fassungsvermögen: ca. 28 kg
  • Leistung: ca. 500 Watt Stromart: 230 Volt
  • Temperatur-Schaltbereich: 30°C - 80°C
  • Gesamthöhe: ca. 460 mm
  • Honigleistung: kg/Std. je nach Honigsorte (kandiert) 8 - 16
  • Leergewicht: 4,5 kg

Maße:
Ø außen: 30,4 cm, Ø innen: 30 cm
Gesamthöhe ca. 38 cm
Gewicht 5,5 kg


Zum Aufsetzen auf einen unserer Abfüllkübel 25 bis 50 kg.

Kandierter oder unreiner Honig wird verflüssigt und gleichzeitig gefiltert.


  • Verflüssigt den Honig vollkommen kristallfrei. Auch Melezitose – Honig. Klar wie von der Schleuder, behält er seine normale Kandierungszeit. Verflüssigt jede Menge Honig in kürzester Zeit.
  • Reinigt den Honig filterrein. Im Durchlaufverfahren fließt der verflüssigte Honig durch ein Seihtuch, das selbst kleinste Verunreinigungen, zurückhält, welche als Schwebestoffe im Honig vorhanden sind, ohne den natürlichen Pollenanteil zu mindern.
  • Der Wassergehalt des Honigs kann reduziert werden. Bis zu 1%, wenn das Gerät so auf den Auffangbehälter gestellt wird, daß vom abfließenden Honig Verdunstungswasser abziehen kann.
  • Melezitose-Honigkristalle sind sehr hartnäckig und benötigen eine hohe Temperatur (min. 60°C), um verflüssigt zu werden. Dies ist mit herkömmlichen Verflüssigungsverfahren nicht möglich, da auch schon flüssiger Honig über lange Zeit einer notwendigen, erhöhten Temperatur ausgesetzt wird, was zu unvermeidbaren Wärmeschäden führt.


Die Honigtherme besteht aus einem zylindrischen Behälter mit stabil unterbautem Gitterboden. Auf diesem liegt ein feinmaschiges Seihtuch. Hierauf steht eine Heizspirale mit einem Präzisions-Temperaturregler. Die Temperatur wird über einen Kapillarfühler direkt an der Wärmequelle gemessen, wodurch niedrige Temperaturschwankungen erreicht werden. Alle mit Honig in Berührung kommenden Metallteile sind aus „EDELSTAHL ROSTFREI“. Das Gerät kann in seine Hauptteile zerlegt und leicht mit warmem Wasser gereinigt werden. Seihtuch bzw. Seihsack sind dadurch mehrfach verwendbar. Die Honigtherme ist ein Durchlaufverfahren, bei dem der Honig über die Heizspirale in den Behälter gefüllt wird, und sobald er flüssig ist, nach unten wegfließen kann, ohne die am Heizgerät eingestellte Temperatur erreicht zu haben. Aber auch die Kristalle, die mehr Wärme benötigen (siehe Melezitosehonig), werden verflüssigt und sofort nach dem Abfließen im Auffangbehälter (z.B. Abfüllkanne) wieder abgekühlt. Hierdurch ist garantiert, daß es nicht zu einer nachweisbaren Wärmeschädigung kommt.


Prüfungsbericht der Universität Hohenheim, Landesanstalt für Bienenkunde.

Die Überprüfung des Vefahrens durch Prof. Dr. Günther Vorwohl in Hohenheim, besonders im Hinblick auf Wärmeschäden, brachte das folgende Ergebnis:

Allgemein bildet sich HMF in Blütenhonigen rascher als in Honigtauhonigen. Auch der Abbau der Invertaseaktivität erfolgt in Blütenhonigen rascher als in Honigtauhonigen. Der Versuchshonig war also so gewählt, daß eventuelle Schäden leicht zu bemerken waren. Trotzdem zeigte das Schmelzen bei 55° und 65°C praktisch keinen Einfluß. Der geringe Anstieg des HMF-Gehalts liegt noch innerhalb der Fehlergrenze des Nachweisverfahrens. Das gleiche gilt für den geringfügig erniedrigten Intervasewert bei der Anwendung von 55°C. Die Empfehlung, das Gerät bei 55°C zu benützen, ist also unbedenklich.

Höhere Temperaturen können angewandt werden. Dazu sollte man aber lediglich in Fällen greifen, in denen niedrige Temperaturen keinen Erfolg bringen, wie z.B. bei Honigen mit Lärchenzucker (Melezitzose). Mit Nachdruck muß darauf verwiesen werden, daß die Unbedenklichkeit höherer Temperaturen nur für den Fall gilt, daß diese Temperaturen sehr kurze Zeit auf den Honig einwirken. Wird Honig im Kübel im Wärmeschrank bei 55°C verflüssigt, führt dies unweigerlich zu Schäden, weil sich die Wärmeanwendung über viele Stunden erstrecken muß.